Selbstversuch im Januar: Nackt leben auf Fuerteventura – Intro

Im Januar zieht es mich mal wieder nach Fuerteventura. Nicht zum ersten Mal, ich war schon einige Male dort und konnte dabei die Insel als wahres Paradies für Nudisten kennenlernen. Daher werde ich auch im Januar 2023 wieder dorthin fliegen, doch diesmal wird es etwas anders sein.

Nach meinen Erfahrungen dort in den letzten Urlauben ist es auf der Insel sehr entspannt was Bekleidung angeht. Außerhalb der Städte interessiert sich eigentlich niemand so wirklich dafür ob nun was an hat oder nicht. Gleichzeitig habe ich in bisher jedem FKK-Urlaub gemerkt, dass ich mit steigender Aufenthaltsdauer immer entspannter werde was meine eigene Nacktheit angeht.

Aus diesen Gründen werde ich diesmal mehr als einen Monat dort verbringen und einen kleinen Selbstversuch starten: Getreu dem Motto dieses Blogs möchte ich dort in dieser Zeit möglichst nackt leben. Das heißt zumindest außerhalb der Städte, wenn es irgendwie geht, keine Kleidung tragen. Natürlich kann ich so schlecht in den Supermarkt gehen, aber wann immer ich in der Natur bin, möchte ich diese völlig frei genießen.

Hierbei möchte ich herausfinden, wie entspannt ich im Umgang mit dieser Situation werden kann, wie weit ein nacktes Leben auf Fuerteventura möglich ist und auch wie die Reaktionen von anderen ausfallen.

Natürlich werde ich euch hier mitnehmen und meine Erlebnisse und Erfahrungen mit euch in regelmäßigen Blogbeiträgen teilen – geplant ist mindestens ein Beitrag pro Woche.

Zusätzlich könnt ihr auch einer Telegram-Gruppe beitreten, in der ich immer wieder live berichten und auch Fotos teilen werde. Dort könnt ihr auch gerne Wünsche oder Verschläge äußern, was ich auf der Insel noch so alles ausprobieren soll.

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Also seid gespannt, am 8. Januar gehts los 🙂

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13 Gedanken zu „Selbstversuch im Januar: Nackt leben auf Fuerteventura – Intro

    1. Mir ist diese Diskussion auch nur aus dem Süden bekannt. Von ähnlichen Debatten in La Oliva habe ich noch nie etwas gehört. Ich verstehe aber auch kein spanisch, sodass mir da auch was durch die Lappen gegangen sein kann. Ich gehe davon aus, und das wird auch durch meine Erfahrungen hier gestützt, dass hier weiterhin folgendes gilt: „Für FKK-Freunde auf Fuerteventura ist die Rechtslage eindeutig: es gibt in keiner Gemeinde auf Fuerteventura eine Verordnung, die FKK verbietet. Und alles, was nicht verboten ist, ist erlaubt. Daher gibt es auch keine „offiziellen FKK-Strände“. Dies würde ja voraussetzen, dass es auch „offizielle nicht-FKK-Strände“ geben müsste. Anders ausgedrückt: FKK ist auf Fuerteventura an jedem Strand (und nicht nur dort) erlaubt.“

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  1. So ist das in der Tat, deswegen fahren wir auch immer wieder nach Fuerte. Zuletzt waren wir im verg. November in Esquinzo Sur. Es war außergewöhnlich warm und außergewöhnlich windstill. Wir hatten den Eindruck, dass die Zahl der Nackten im Vergleich zu den Vorjahren wieder zugenommen hat. Die deutschen FKK-Freunde sind allerdings auf dem Rückzug, dafür sieht man zunehmend Naturisten aus Spanien und Italien so ab 30J. aufwärts auch ganze Familien. In Corralejo waren wir seit drei Jahren nicht mehr. Ungeachtet dessen versuchen aber immer wieder profilierungssüchtige Stadträdte, wie der ehemalige und abgewählte Bürgermeister Graffigna Alemán einzelne Vorstöße in Richtung FKK-Verbote zu unternehmen. Von wem die wohl bezahlt werden? Zum Glück ist die FEN – Federación Española de Naturismo sehr rührig, klagt in solchen Fällen durch alle Instanzen und hat bisher die Rücknahme der meisten FKK-Verbote in Spanien erreicht. Solche Aktivität vermissen wir vom Deutschen Verband für Freikörperkultur.

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  2. […] Wie im Intro angekündigt, bin ich momentan für längere Zeit auf Fuerteventura und versuche hier möglichst nackt zu leben. Heute möchte ich von den ersten Tagen hier berichten und euch dabei nicht nur die Orte vorstellen, an denen ich bislang unterwegs war, sondern auch von meinen Erfahrungen und Fortschritten was das „nackte Leben“ angeht erzählen. […]

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  3. […] Wie im Intro angekündigt, bin ich momentan für längere Zeit auf Fuerteventura und versuche hier möglichst nackt zu leben. In Teil 1 und Teil 2, habe ich euch bereits von meinen ersten Erlebnissen hier auf der Insel berichtet. Nachdem das Wetter leider einige Tage lang nicht wirklich ideal für outdoor Aktivitäten war, wurde es pünktlich zum Wochenende wieder besser – zu einem ganz besonderen Wochenende. […]

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  4. Deine Site ist sehr gut und professionell gemacht und hat mich letztlich bewogen nach Fuerte/Costa Calma im November 23 zu reisen.

    Zu mir: ich bin 55 , mache viel Sport und bin auch am liebsten ohne Textilien, meist dann sogar noch ohne Schuhe unterwegs, sofern es der Untergrund bzw. die Temperaturen erlauben. Meine „Hauptaktivität“ im Adamskostüm ist, dass ich grds. nackt schlafe und häufig im Haus abends oder sonst häufiger nackt bin. Ich war früher diesbezüglich sehr verklemmt und traute mich oft nichtmal nach dem Sport zu duschen.

    Irgendwann habe ich diese Scham überwunden und es fing mit nacktem Baden auf meinen Radtouren an (eigentlich weil keine Badehose zur Hand war). Dann bin ich auch immer öfters kleinere Strecken, wo ich wusste, dass nicht viele Personen unterwegs waren, im Wald, teilweise auch an sonnigen Wintertagen nackt gewandert. Und seit Jahren mache ich in der Nähe von Stuttgart zwischen Baggerseen am Neckar sobald es warm genug ist Wandertouren und Badeabstecher im Fluss beziehungsweise den Baggerseen oder jogge dort nackt. Dort kommt es zwar immer mal wieder zu Begegnungen mit angezogenen (aber auch nackten) Personen, die ich anfangs fürchtete, die mich aber nicht mehr stören. In den vielen Touren hatte ich noch nie eine negative Bemerkung gehört. Seit mehreren Jahren durchschwimme ich tw. 2 km an aufgestauten Neckarabschnitten (Juli-Sept) nackt. Das ist wie durch einen Urwaldfluss schwimmen mit den Bäumen und Sträuchern an und über dem Wasser. Seit zwei Jahren mache ich zudem eine Art unterbrochenes Biathlon durchschwimme Seen und zweimal den Fluss und jogge die Strecken dazwischen. Alles nackt und barfuß.

    Deshalb fand ich deine Site so toll, dass dies auf Fuerteventura problemlos am Strand und Binnenland möglich ist. Und ich muss sagen alles ist einfach nur „Bombe“. Gleich nach der Ankunft am nächsten Morgen bin ich in Wanderschuhen, (da ich nicht wusste, wie der Untergrund barfuß sein würde) und nackt ( nachdem ich unter der Autobahn durch war) über den Istmo in Richtung la Pared zu dieser wunderschönen Westküste gelaufen. Mir ist ein Pärchen und ein Autofahrer begegnet mehr nicht. Es war so schön und ein so einmaliges Erlebnis.

    Am Strand von Costa Calma gibt es relativ viele Buchten in Richtung Süden, die überwiegend von FKK Personen genutzt werden. Seltsamerweise sind aber entlang dieser wunderschönen Strecke nur wenige nackt unterwegs, sondern mehr von ihren Liegeplätzen zum Meer. Am Anfang war ich dann noch etwas zurückhaltend aber da auch immer wieder Nackte an mir vorbei wanderten oder entgegen kamen, habe ich mich dann auch entblättert. Zunächst nur um zu schwimmen und dann habe ich alles gleich aus gelassen.

    An einem weiteren Tag bin ich dann komplett von Costa Calma, die ganze Sotavento Lagune entlang bis zu deren Ende und wieder zurückgelaufen. Ab dem Hauptstrand in Costa Calma ohne Kleidung außer meinem Rucksack. Die Mehrheit der Wandernden war auch hier selbstverständlich angezogen, aber überall waren FKKler zugegen. Es war also überhaupt kein Ding hier nackt unterwegs zu sein. Am Ende war dann die Überlegung den Weg zurück zu laufen oder noch weiter bis Morro Jable und dann zurück den Bus zu nehmen. Ich lief dann zurück und kam kurz vor Sonnenuntergang wieder in Costa Calma an. Wirklich absolut traumhaft, ganz toll.

    Den von dir beschriebenen Wanderweg zur Cofete- Küste bin ich mit dem Mountainbike gefahren nicht nackt, was mich hinterher ärgerte, denn das wäre ebenso problemlos möglich gewesen. Es waren auch nur wenig Wanderer unterwegs (5).

    Einen Tag lieh ich mir einen Mietwagen, um in den Norden zu fahren. Hier lief ich dann nackt in den Dünen und ein wenig an der Küste lang. Was hier störend ist, ist dass hier punktuell eine schwule Cruising Szene besteht, welche sehr „aufdringlich und sexualisiert“ auftritt. Da musste ich dann halt durch. Nicht nur die Küstenseite auch die gesamte Dünen im Binnenland eignen sich bestens für eine Nacktwanderung; letztere Bereich nahezu menschenleer. Daher nicht abschrecken lassen durch die dichten, dichten entlang der Straße geparkten Fahrzeuge. Die Insassen verteilen sich zu 95 % auf den weitläufigen Strand. Den Rückweg trat ich dann mit Zwischenstopp in El Cotillo nackt autofahrend an. da ich dort aber im Hafen einen kleinen Snack essen wollte, hab ich mich selbstverständlich wieder angezogen. Bin dann danach über Betancuria an die Südküste zurückgefahren, nackt. Nach der schwierigen Suche um einen Parkplatz bei meinem Hotel, wäre ich dann doch tatsächlich fast nackt ausgestiegen und habe es aber noch rechtzeitig gemerkt… es is schon erstaunlich, wie schnell man sich ans nackt sein gewöhnen kann.

    In meiner Suite im Hotel war ich auch die ganze Zeit nackt. Und es war wirklich ein toller Urlaub- leider nur eine Woche.

    Da mich Fuerteventura trotz ihrer Kargheit überzeugt hat, war ich dort im Spätherbst sicher nicht das letzte Mal. Zumal dann die Sonneneinstrahlung auch für einen hellen Hauttyp wie mich verträglich ist und man mit einem einmaligen eincremen mit hohem Lichtschutzfaktor keinen Sonnenbrand bekommt, auch wenn man den ganzen Tag draußen ist.

    Danke an dich, dass du mich auf dieses Eiland , diese Isla Bonita (desnuda) geführt hast. Nächstes Mal nehme ich auf jeden Fall Wanderkumpel mit; zu zweit oder dritt macht es sicherlich noch mehr Spaß.

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  5. Der Kommentar ist evtl. tatsächlich etwas lang ausgefallen. Wahrscheinlich weil ich nach einer Woche selten so gestärkt war, denn es war so entspannt- und es hält immer noch an!

    Ich würde gleich wieder hingehen, habe aber vor April leider keine Möglichkeit mehr, da ich auch schon einige verlängerte Wochenenden Skifahren bin- Freizeitstress🤣.

    Ich wünsche dir am Jahresanfang eine tolle Zeit auf Fuerte und bin schon jetzt gespannt auf die Berichte. Für dich viel Sonne, Wärme, wenig Wind dafür umso mehr Nacktheit!

    GlG

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  6. Bin mittlerweile jedes Jahr zweimal auf Fuerte, in der Regel im Frühjahr und im Herbst. Bis jetzt habe ich mich nicht getraut, auch außerhalb der Strände und der Unterkunft nackt herumzulaufen, würde es aber gerne tun.

    Habe die Erfahrung gemacht, dass man an den strandnahen Parkplätzen im Süden (Risco El Paso, El Salmo, Mal Nombre, Esquinzo) sowie Cofete und Roque del Morro problemlos nackt aus dem Auto steigen und zum Strand laufen kann, selbst wenn man ausschließlich von Textilen umgeben und quasi der einzige Nackte ist.

    Ich hoffe, mich bald überwinden und auch über diese strandbezogenen Aktivitäten hinaus nackt herumlaufen zu können, auch wenn ich (bekleideten) Menschen begegnen sollte. Bisher fehlt mir der Mut.

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      1. Danke für die moralische Unterstützung! Ich kann ja mal von den „Heldentaten“ während des nächsten Urlaubs berichten, falls das jemanden Interessiert.

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