Nackt leben auf Fuerteventura – Teil 1

Wie im Intro angekündigt, bin ich momentan für längere Zeit auf Fuerteventura und versuche hier möglichst nackt zu leben. Heute möchte ich von den ersten Tagen hier berichten und euch dabei nicht nur die Orte vorstellen, an denen ich bislang unterwegs war, sondern auch von meinen Erfahrungen und Fortschritten was das „nackte Leben“ angeht erzählen.

Corralejo – Grande Playas

Nach der Anreise am Vortag, wollte ich am Sonntag erstmal einen entspannten Strandtag am Strand südlich von Corralejo einlegen. Dass FKK dort rege betrieben wird, wusste ich schon von früheren Besuchen. Am Sonntagvormittag ging es also mit dem Auto von meinem Ferienhaus dorthin. Für die Autofahrt trug ich noch eine kurze Sporthose als einziges Kleidungsstück, welches dann aber auch, sobald ich am Parkplatz in den Dünen südlich der RIU Hotels ankam, auf dem Beifahrersitz landete und dort auch blieb. Von dort startete ich mit einem tollen nackigen Spaziergang durch die Dünen zum Strand, wo ich noch eine der windschützenden Steinburgen ergattern und bei bestem Sonnenwetter einige Stunden in der Sonne chillen konnte.

In diesem Abschnitt war die Mehrheit nackt, was sich aber tatsächlich von Strandabschnitt zu Strandabschnitt unterscheiden kann. Als mir am Nachmittag dann nach etwas mehr Bewegung war, startete ich zu einer kleinen Strandnacktwanderung in Richtung Süden. Hierbei konnte man gut die unterschiedlichen Nacktquoten je nach Bereich beobachten, wobei aber auch in den von Textilern bevölkerten Abschnitten sich niemand an mir störte. Erst als der Untergrund zu steinig wurde, habe ich mich wieder auf den Rückweg gemacht (denn meine Schuhe lagen bei der Hose im Auto). Zurück am an der Straße geparkten Auto, ging es wieder nur mit der Hose bekleidet zurück nach Hause.

Wanderung auf einen Berg südlich der Dünen (Montaña Roja)

Nach dem südlichen Ende der Dünen befindet sich der Berg „Montaña Roja“, der das Ziel meiner Wanderung am nächsten Tag sein sollte. Da der Beginn des Wanderwegs direkt an der Straße liegt und auch nicht auf den ersten Blick erkennbar ist, bleib die bis hierher obligatorische Sporthose anfangs noch an. Der weitere Aufstieg passierte dann aber natürlich nackig – wäre sonst auch viel zu warm geworden. Feste Schuhe sollte man hierbei schon tragen, der Weg ist hier natürlich alles andere als ein perfekt ausgebauter Wanderweg. An diesem Montagnachmittag war hier nicht besonders viel los, während des Aufstiegs begegnete mir ein Pärchen, den Rest der Tour blieb ich allein.

Oben angekommen, wurde ich mit einer fantastischen Aussicht auf die Küste und die Dünen bis hinüber nach Lanzarote belohnt. Das war die Anstrengung für den Aufstieg auf jeden Fall wert!

Wieder unten angekommen, blieb ich, motiviert durch einen Leser dieses Blogs und meinem Vorsatz nackt zu leben, diesmal bis zum Auto nackt und fuhr so auch nach hause. Wieder ein Schritt weiter hin zu den Zielen meines Selbstversuchs.

Weitere Wanderung

Da das Wetter am darauffolgenden Tag leider mit vielen Wolken und starkem Wind etwas schlechter war, beschloss ich zu einer weiteren Wanderung im Gebiet südlich der Dünen aufzubrechen. Die App „Komoot“ schlug mir eine interessante Wanderroute vor, die nicht nur den bereits am Vortag bezwungenen Berg einschloss, sondern über insgesamt gut 7,5 KM durch die Gegend hinter den Bergen und zwei weiteren Gipfeln führte. Diese Tour war körperlich schon deutlich anstregender, was durch den starken Wind nicht besser wurde. Aber auch hier blieb ich abgesehen von zwei Mountainbikern alleine und konnte die Runde wieder nackt genießen. Falls ihr Interesse an der Tour habt, findet ihr bei Komoot genauere Daten.

War es, aufgrund der im Winter in Deutschland quasi nicht vorhandenen outdoor Nacktivitäten, am ersten Tag hier auf der Insel doch erstmal wieder etwas ungewohnt nackig in der Natur unterwegs zu sein, habe ich sehr schnell wieder großen Gefallen daran gefunden und die Zeiten mit Kleidung jeden Tag weiter reduzieren können.

(Live-) Fotos von meinen Touren und noch mehr Möglichkeiten mit mir zu interagieren findet ihr in der Telegram Gruppe zu diesem Blog. Schaut gerne mal vorbei: Telegram-Gruppe beitreten

Dort wie auch hier stehe ich jederzeit für Fragen zur Orten und Erfahrungen zur Verfügung und bin offen für Vorschläge, Wünsche oder Anregungen.

Im nächsten Teil erfahrt ihr dann mehr zu meinen Wanderungen in El Cotillo und Ajuy sowie zu den generellen Fortschritten meines Selbstversuchs. Vielleicht gibts dann auch schon Neuigkeiten zu dem Vorschlag eines Lesers hier, mal ein Wochenende vollständig auf jegliche Kleidung zu verzichten…

Hier gehts zu Teil 2

9 Gedanken zu „Nackt leben auf Fuerteventura – Teil 1

  1. Ich finde deinen Kommentar echt klasse. Bin auch, so oft es geht, einfach nur nackt. Corralejo kenne ich auch, auch da habe ich es nackt genossen. Ich wünsche dir noch viele schöne, nackte Erlebnisse und freue mich auf weitere Berichte. Und irgendwann werde ich auch wieder nackt am Strand liegen. 😂

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