Nackt leben auf Fuerteventura – Teil 3

Wie im Intro angekündigt, bin ich momentan für längere Zeit auf Fuerteventura und versuche hier möglichst nackt zu leben. In Teil 1 und Teil 2, habe ich euch bereits von meinen ersten Erlebnissen hier auf der Insel berichtet. Nachdem das Wetter leider einige Tage lang nicht wirklich ideal für outdoor Aktivitäten war, wurde es pünktlich zum Wochenende wieder besser – zu einem ganz besonderen Wochenende.

Denn dieses Wochenende sollte mein erstes durchgehend nacktes Wochenende werden. Das heißt von Freitagnachmittag bis Montagmorgen absolut keine Kleidung. Von der Zeitdauer her gesehen, ist das gar nichts so besonderes, da war ich schon länger am Stück nackt. Dann aber auf FKK-Campingplätzen. Das besondere hier war also, dass ich nicht in einem besonders dafür vorgesehenen Bereich, sondern einfach überall, wo es mich am Wochenende hinverschlagen hat, unbekleidet unterwegs war. So Dinge wie Einkaufen hatte ich natürlich alles noch vor dem Wochenende erledigt, sodass ich mich hier voll auf Freizeitaktivitäten in der Natur fokussieren konnte.

Um das Wochenende einzuläuten, ging es nochmal auf einer leicht abgewandelten Route zum Montaña Roja, von dem ich schon in Teil 1 berichtet hatte. Der Aufstieg war anstrengend, aber hat bei dem frischen Wind an diesem Nachmittag dafür gesorgt, dass es trotzdem warm genug blieb.

Faro de la Entallada

Am Samstag verließ ich direkt nackig das Haus und legte, bevor es zur ersten Wanderung ging, noch einen Zwischenstopp am Leuchtturm Faro de la Entallada ein. Dieser liegt hoch oben auf einem Berg und allein die Anfahrt ist schon etwas abenteuerlich. Der Leuchtturm selbst sieht mal ganz anders aus und ist architektonisch echt schön. Auch die Aussicht vom Parkplatz aus kann sich sehen lassen.

Als ich ankam, waren noch einige andere Autos auf dem Parkplatz, sodass ich mich an diesem Ort erst nicht so recht traute auszusteigen. Nach einigen Minuten fuhren die dann aber alle Weg und ich konnte doch noch den Turm zumindest von außen erkunden. Man hätte auch noch in die Anlage hinein gehen können, dazu hätte man aber an dem „Turmwächter“ am Eingang des Museums vorbei gemusst. Das wollte ich nackig dann doch nicht probieren und beschränkte mich daher auf den Parkplatz (wo ich dann am Ende auch noch von einem plötzlich auftauchenden Auto überrascht wurde, ups…).

Gran Tarajal/Las Playitas

Anschließend ging es weiter zu einer Wanderroute zwischen Gran Tarajal und Las Playitas. Die Wanderung war ein gut 5km langer Rundweg, welcher über mehrere Berggipfel führte und eine tolle Aussicht auf das Meer und die Klippen bot. Aufgrund der Nähe zu den beiden Orten, war die Tour scheinbar recht beliebt. Auf jeden Fall waren dort einige Leute unterwegs. Mein Wanderoutfit störte niemanden. So ging es dann auch wieder nackt zurück zum Auto und nach einem kurzen Abstecher zum Strand dann auch wieder nach Hause. Die Wanderroute findet ihr übrigens hier auf Komoot, falls ihr die auch mal wandern wollt.

Giniginamar

Am Sonntag ging es für mich wieder in die Region, in der ich am Vortag bereits war. Diesmal allerdings nach Giniginamar. Dort startete eine 12km lange Tour entlang der Klippen nach Tarajalejo und wieder zurück zum Startpunkt, welche ihr auch wieder hier auf Komoot findet. Der Parkplatz am Startort lag am Ortsrand direkt am Strand, sodass ich dort direkt starten konnte und nur die Straße zum Strand überqueren musste, um nach einigen hundert Metern am Strand den Start des Wanderwegs zu erreichen. Es war hier allerdings auch so gar nichts los. Der Wanderweg selbst ist recht anspruchsvoll. Der Weg geht ständig hoch und runter und ist nicht immer gut zu erkennen. Dazu noch viel Geröll und das alles teilweise recht nah an den Klippen. Dafür wird man mit einer tollen Aussicht belohnt und das Wandern macht echt Spaß. Im recht langen Abschnitt zwischen den beiden Ortschaften konnte ich die Natur meist alleine genießen. Erst als ich näher zum Zielort kam, nahm auch die Zahl anderer Wanderer oder Spaziergänger sehr deutlich zu, woran ich mich mittlerweile aber eigentlich ganz gut gewöhnt habe, sodass es nicht mehr stört. Ein Pärchen fing laut an zu kichern als sie mich sahen und sie versuchte mehr oder weniger heimlich ein Foto von mir zu machen. Aber es ist ja schön, wenn man andere zum Lachen bringen kann.

So ging es dann wieder zurück zum Startpunkt. Dort wählte ich aufgrund der vielen positiven Begegnungen nicht den Strand für den Rückweg zum Parkplatz, sondern ging auf der Straße zwischen den Häusern zurück. Es war zwar, wie schon auf dem Hinweg, sehr leer, aber einige Leute und Autos begegneten mir doch. Pünktlich zum Sonnenuntergang kam ich wieder am Auto an und machte mich auf den Heimweg.

Den Abend verbrachte ich dann natürlich weiterhin nackig auf dem Sofa. Erst im Verlauf des Montags musste ich dann mal wieder Kleidung anziehen. Aber das Wochenende war super und hat gezeigt, dass man problemlos mehrere Tage durchgehend nackt hier auf Fuerteventura verbringen kann. Am kommenden Wochenende wird das definitiv wiederholt!

Was das gibt und ob es wieder so gut klappt, lest ihr in den nächsten Beiträgen. Also schaut gerne regelmäßig vorbei.

(Live-) Fotos von meinen Touren und noch mehr Möglichkeiten mit mir zu interagieren findet ihr in der Telegram Gruppe zu diesem Blog. Schaut gerne mal vorbei: Telegram-Gruppe beitreten

Dort wie auch hier stehe ich jederzeit für Fragen zur Orten und Erfahrungen zur Verfügung und bin offen für Vorschläge, Wünsche oder Anregungen.

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